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MSR News – MSR offen für Elektotechnologie im MX-Sport

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MSR News – MSR offen für Elektotechnologie im MX-Sport

MSR-Jahreshauptversammlung läßt Elektrotechnologie in des MSR Rennserie zu – weitere Neuerungen wurden beschlossen

foto-03_20161201Der Motor-Sport-Ring (MSR)  hat sich intensiv mit dem Thema Elektrotechnologie im MX-Sport auseinander gesetzt und nach dem überraschend erfolgreichen „MSR-Schnuppertraining“ für Mini MX E-Biks in  Kassel/Spessart  wurde die Erweiterung der MSR Klasse 50ccm Mini um MX  E-Biks der MSR-Jahreshauptversammlung  vorgeschlagen. Die Versammlung beschloss dann nicht nur Einstimmung  die Zulassung dieser neuen Sport-Biks in der Klasse 50ccm Mini, sondern wollte jetzt auch ein Pilotprojekt für MX E-Biks in den großen MX-Klassen starten. So einigte man sich schnell darauf ab 2017 auch MX E-Biks mit einer Mindestleistung von 20 KW und Radgrößen von 21/18-19 Zoll in der offenen separaten Tageslizenzklasse zuzulassen. Hier kann sich dann ab 2017 jeder MX E-Biker mit der etablierten Konkurrenz unter echten Rennbedingungen messen und für sich sein persönliches Erfolgserlebnis erfahren. 

Das die Entwicklung von E-Bikes im Wettbewerbssport erst am Anfang steht, ist natürlich allen Verantwortlichen im MSR klar. Hier darf und wird man keine Wunder erwarten, aber gerade im Bereich der Mini-Klasse sind die E-Bikes für Neueinsteiger eine sehr gute und ernstzunehmende  Alternative. Das MSR-Schnuppertraining hat auch gezeigt, dass durch diese umweltschonende, geräuscharme und wenig wartungsintensive Antriebstechnologie eine ganz neue Klientel für diesen Sport begeistert werden kann.

foto-02_20161201Die Vorteile der Elektrotechnologie für den MX-Sport liegen klar auf der Hand. Durch die Umweltverträglichkeit  ergeben sich ganz andere Möglichkeiten bei der Nutzung von Motocross Strecken. Die Vereine könnten ihre Trainingszeiten viel offener  gestalten und die Aktiven hätten deutlich intensivere Trainingsmöglichkeiten auf dem Bike. Genehmigungsverfahren für MX-Strecken würden sich wesentlich einfacher gestalten und die Akzeptanz des Motocross Sports in der breiten Öffentlichkeit wäre wohl eine ganz andere.  Aber was auf der Strecke bleiben würde wäre leider ein Teil dessen, was uns alle an diesem Sport so begeistert. Zum Beispiel der Sound, wenn 40 MX-Maschinen an der Startmaschine stehen und dann das Gatter fällt!

foto-01_20151201_2Das wahre Erlebnis Motocross können sich echte Motocross Fans bisher noch nicht mit E-Bikes vorstellen. Aber die Zukunft hat wie immer bereits begonnen und den technischen (vielleicht auch notwendigen) Fortschritt kann keiner aufhalten. Der MSR hat jedenfalls schon jetzt  den ersten Schritt getan um sich mit dieser Zukunftsperspektive aktiv auseinander zu setzen.

Änderungen für die MSR Saison 2017

Auf der außerordentlichen Jahreshauptversammlung des MSR für den Sportbereich am 20.11.2016 wurden folgende Änderungen beschlossen:

Technisches Reglement:

  • Zusätzlich zu den Verbrennungsmotoren sind in der Klasse 50ccm Mini künftig auch E-Bikes mit einer max. Leistung von 10 KW startberechtig (Änderung der Fahrerrichtlinien folgt)
  • Auch in der separaten Tageslizenzklasse sind künftig E-Bikes mit einer Mindestleistung von 20 KW und Rändern vorne 21 Zoll und hinten 18 oder 19 Zoll zulässig (Änderung der Fahrerrichtlinien folgt)

Klasseneinteilung/Aufstiegsmodus:

  • In der Klasse MX-light steigen ab der Sportsaison 2017 die ersten fünf der Meisterschaft in die jeweilige nationale Klasse auf (Genaue Formulierung in der Fahrerrichtlinien folgt)
  • Ein Wechsel der ersten drei Meisterschaftsplatzierten in der Klasse MX1 National in die Klasse MX2 National ist künftig ausgeschlossen (Genaue Formulierung in der Fahrerrichtlinien folgt)
  • Die MSR-Master und MSR-Youngster Lizenznehmer können ab 2017 am Samstag am freien Training und Pflichttraining der Klasse MX1 National (Master-Fahrer) und Klasse MX2 National (MSR-Youngster) ohne Transponder teilnehmen. Der Start bei den Rennen der beiden nationalen Klassen ist jedoch für die MSR Master- und Youngster Fahrer nicht mehr vorgesehen (Genaue Formulierung in der Fahrerrichtlinien folgt)

 Zusammenarbeit mit dem DAMCV:

  • Ab 2017 erhalten, zusätzlich zu der bestehenden Vereinbarung, auch  die Fahrer der DAMCV-Klassen Damen, Junioren (bei MSR MX-light) und National in den jeweiligen MSR Klassen Punkte für die MSR-Meisterschaft. Diese Regelung gilt natürlich auch für MSR-Fahrer dieser Klassen beim DAMCV (Genaue Formulierung der erweiterten Vereinbarung folgt)

Zusatzwertungen:

Einführung einer Rookie-Wertung in den Klassen MSR-Master und MSR- Youngster

Es wird bei jedem Rennen der  Klassen MSR-Master und MSR-Youngster, der in der Gesamtwertung bestplatzierte Rookie bei der Siegerehrung ebenfalls geehrt. Er erhält anstatt eines Pokals (oder zusätzlich zu einem Pokal, falls er unter den ersten drei platziert ist) einen Punktegutschein für die MSR-Rookie Wertung. Der Rookie-Fahrer, der am Ende der Saison die meisten Punktegutscheine eingefahren hat, ist Sieger der Rookie-Wertung in der jeweiligen Klassen und erhält einen wertvollen Sachpreis (Näheres folgt in Kürze)

Wertungsberechtig für Rookie-Wertung:

MSR-Master:  Alle MSR Master Lizenznehmer, die in der aktuellen Saison aus der MSR-Klasse MX1-National und MSR-Youngster in die MSR-Master Klasse aufgestiegen sind.                                                                                                                                     

MSR-Youngster:  Alle MSR Youngster Lizenznehmer, die in der aktuellen Saison aus der MSR-Klasse MX2-National und MX2-Jugend in die MSR-Youngster Klasse aufgestiegen sind.

 

Nenngeld:

Das seit 2009 beim MSR an den Veranstalter gezahlte Nenngeld in Höhe von 25,00 Euro muss leider aufgrund gestiegener Kosten bei den Veranstaltern auf 30,00 Euro erhöht werden.

 

 

Text: MSR

Fotos: motoX-pix  (Martina Braun)

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