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Der MSR-Master 2014 heißt Jeffrey Meurs

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Der MSR-Master 2014 heißt Jeffrey Meurs

Saisonfinale 2014 des MSR-Masters am Kelzer Berg

Das Saisonfinale der diesjährigen MSR Meisterschaft, dem MSR-Masters, fand am 4. und 5. Oktober auf der Motocross Strecke des EC Hofgeismar statt. Sonnenschein sowie sommerliche Temperaturen zogen massenhaft Zuschauer und über 350 Starter auf den Kelzer Berg und machten das finale Rennen der Saison inklusive Titelentscheidungen in nahezu allen Klassen zu einem Wochenende mit ganz besonderem Flair.

#35 Florian Welzenbach und #293 MSR-Masters Vice Champion 2014 Janik Kaufmann

#35 Florian Welzenbach und #293 MSR-Masters Vice Champion 2014 Janik Kaufmann

Der Meisterschaftskampf der Klasse MSR-Masters und dem damit verbundenen Rocket Exhaust Points Leader Award war in diesem Jahr spannend und hart umkämpft wie nie zuvor. Nach sieben Veranstaltungen trennten nur wenige Punkte den amtierenden Meister Dario Dapor und den Niederländer Jeffrey Meurs in der Gesamtwertung. Erst durch eine Verletzung von Dario Dapor wurde der Kampf um die Meisterschaft an den letzten zwei Rennveranstaltungen etwas getrübt, jedoch reiste Janik Kaufmann noch mit einer theoretischen Chance auf den Titelgewinn zum letzten Saisonrennen an.

Im Qualifikationstraining der Klasse MSR-Masters/Youngsters zeigte Patrik Bender auf seiner Sarholz KTM erneut sein besonderes Können auf einer schnellen Runde und ergatterte sich die Pole Position mit einer Rundenzeit von 1:37.392 Minuten.

Start MSR-Masters/Youngsters. #269 Philipp Börsch, #55 Patrik Bender, #509 Jonas Böttcher, #199 Dirk Felix Sigmund.

Start MSR-Masters/Youngsters. #269 Philipp Börsch, #55 Patrik Bender, #509 Jonas Böttcher, #199 Dirk Felix Sigmund.

Im ersten Wertungslauf schoss Dirk Felix Sigmund vom Team MX-Shop Rhein-Main am besten aus dem Gatter und schnappte sich den Pirelli-Holeshot-Award. Sigmund sprang vor Florian Welzenbach auf der RP34 KTM und Swen Weber den ersten Step Up hinauf und konnte einen Großteil des Laufes anführen. Dahinter entstand mit Patrik Bender, Janik Kaufmann, Jeffrey Meurs und Marvin Heyner ein harter Fight um die Positionen. Gegen Mitte des Rennens schaffte es der Havana Rider Kaufmann, sich vor Welzenbach auf die zweite Position zu schieben und drei Runden vor Rennende sogar die Spitzenposition zu übernehmen. Sigmund konnte den Speed der Spitze nicht mehr ganz mitgehen, musste Welzenbach sowie Meurs passieren lassen und endete auf Rang vier vor Bender.

Im zweiten Wertungslauf ging der Holeshot an Philipp Börsch auf seiner MX2 KTM. Aufgrund eines Schadens an seinem Hinterrad musste er jedoch sofort das Feld ziehen lassen und die Helferzone aufsuchen, währendem Jonas Böttcher, Sigmund, Meurs und Heyner den zweiten Wertungslauf anführten. Durch ein Ausbremsen seiner MX-Shop Honda musste Sigmund in Runde fünf Meurs und Heyner passieren lassen. Böttcher zeigte an der Spitze einen fehlerfreien Lauf und siegte vor Meurs und Heyner. Sigmund endete erneut auf der vierten Position, diesmal vor Dominic Meuser vom AMC Langgöns.

Auch beim Start zum dritten Wertungslauf kam Sigmund bestens aus dem Gatter und schnappte sich erneut den Pirelli-Holeshot-Award. Dahinter nahmen Böttcher, Meurs, Kaufmann, Heyner und Bender wieder die Verfolgung auf. Böttcher und Meurs konnten schnell die Spitze übernehmen und schienen den Sieg unter sich ausmachen zu wollen. Kaufmann konnte in der achten Runde ebenfalls an Sigmund vorbei gehen und Heyner die fünfte Position verteidigen. Gegen Mitte des Laufes touchierte Böttcher seinen Gasgriff mit der Streckenbegrenzung und stürzte. Zwar saß er innerhalb weniger Sekunden wieder auf seiner MX-Shop KTM, doch diese Chance ließ sich Meurs nicht entgehen und fuhr den Laufsieg für sich ein.

Mit drei unterschiedlichen Laufsiegern hätte die Klasse MSR-Masters kaum spannender enden können. Durch die konstantesten Leistungen in den drei Wertungsläufen ging der Tagessieg an den neuen MSR-Masters Champion Jeffrey Meurs vom Team Suzuki Reinecke. Jonas Böttcher konnte mit zwei bärenstarken Läufen auf dem zweiten Tagesrang enden. Der dritte Rang der Tageswertung sowie die Vizemeisterschaft sicherte sich Janik Kaufmann vom MSC Kassel/Spessart. Tagesrang vier ging an Dirk Felix Sigmund vor Marvin Heyner vom Team SSM Racing.

MSR-Masters Tagessieger sowie neuer MSR-Masters Champion 2014 Jeffrey Meurs

MSR-Masters Tagessieger sowie neuer MSR-Masters Champion 2014 Jeffrey Meurs

In seiner ersten vollständigen MSR Saison gewinnt Jeffrey Meurs den Rocket Exhaust Points Leader Award der Masters Wertung und damit eine hochwertige 4-Takt Komplettanlage des kalifornischen Auspuffanlagen Herstellers Rocket Exhaust. Der Vizetitel dieser Klasse geht an den für die Havana Reha Division startende Janik Kaufmann. Der Seriensieger der letzten Jahre, Dario Dapor, musste aufgrund einer Verletzung seine Saison vorzeitig beenden und landet auf dem dritten Rang der Gesamtwertung. Der MSR-Master aus der Saison 2009, Marvin Heyner, erreicht den vierten Platz in der Meisterschaft vor dem MX1-Rookie Jonas Böttcher auf Rang fünf.

In der Wertung der MSR-Youngsters ging es besonders dramatisch zu. Vor dem letzten Aufeinandertreffen in Kelze führte Philipp Börsch mit seinem Team #254 mit drei Punkten Vorsprung die Meisterschaftswertung vor Philipp Kloos vom Team MX-Shop Rhein-Main an. Börsch dominierte die neu geschaffene Youngsters Wertung bis zu einer Kahnbein Fraktur vor wenigen Wochen, die ihn bei der achten Meisterschaftsrunde in Schaafheim zum Aussetzen zwang. Nun schien für Kloos der Weg frei zum Youngsters Titel zu sein. Doch am Rennsonntag rollte Börsch völlig unerwartet an den Start und stellte damit klar, die Meisterschaft nicht kampflos zu überlassen.

Im ersten Wertungslauf erwischte Maximilian Jörg Pleyer den besten Start der Youngsters, verlor jedoch in der ersten Runde bereits einige Plätze. Philipp Kloos gelang es mit seiner MX-Shop Suzuki in der fünften Runde an Philipp Börsch vorbei und damit in der Meisterschaft mit ihm gleich zu ziehen.

#973 Maximilian Jörg Pleyer

#973 Maximilian Jörg Pleyer

Im zweiten Lauf reagierte Börsch optimal und schnappte sich den Holeshot im gesamten Masters Feld. Doch bereits beim Anbremsen auf die zweite Kurve rutschte sein Reifen von der Felge und zwang ihn zu einem aufwendigen Halt in der Helferbox. Kloos startete ebenfalls gut, währendem sich Pleyer durch das Feld kämpfen musste. Pleyer drehte gegen Rennende immer weiter auf und kam 0,466 Sekunden hinter Kloos auf der zweiten Position durch das Ziel. Marco Stumpf landete auf seiner ÖF-Bikes KTM auf der dritten Position vor Börsch, der das Rennen noch beenden konnte.

Auch im dritten Wertungslauf konnte Kloos schnell die Spitze übernehmen und einen ungefährdeten Sieg vor Pleyer und Stumpf einfahren. Börsch beendete den Lauf in seiner siebten Runde.

Mit drei Laufsiegen schnappte sich Philipp Kloos nicht nur den Tagessieg auf dem Kelzer Berg, sondern sicherte sich ebenfalls den ersten MSR-Youngsters Titel der Geschichte. Als MSR-Youngster 2014 gewinnt Kloos den Rocket Exhaust Points Leader Award und darf sich für die kommende Saison auf ein Sponsoring der Firma Rocket Exhaust in Form einer hochwertigen 4-Takt Komplettauspuffanlage für sein Race Bike freuen.

Maximilian Jörg Pleyer erreicht den zweiten Rang in der Tageswertung und den dritten Rang in der Meisterschaft. Der für den MMC Schweinfurt startende Marco Stumpf erkämpfte sich den dritten Rang beim letzten Meisterschaftslauf des Jahres und endet in dieser Nachwuchsklasse auf dem vierten Gesamtplatz vor Jordan Hugo vom Team RP34. Die Vizemeisterschaft der Klasse MSR-Youngsters geht an Philipp Börsch und dem Team #254 im Gedenken an Mike Kallauch. In den ersten sieben Saisonrennen zeigte Börsch sein besonderes Talent auf dem MX2 Bike und beim letzten Aufeinandertreffen in Kelze, dass er ebenso viel auf die Zähne beißen kann.

Die Tageswertungen vom neunten und damit letzten MSR Rennen des Jahres sowie die Meisterschaftswertungen sind auf der Homepage zu finden. Die Ehrungen des neuen MSR-Youngster und des neuen MSR-Master sowie alle weiteren Meister und Platzierten finden auf der MSR Meisterschaftsfeier 2014 am 22. November in Obersinn statt.

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